
Fraunhofer Smart Maintenance Community
Über uns
Die Smart Maintenance Community der Fraunhofer-Gesellschaft ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten, die sich mit dem Themenfeld der Instandhaltung auseinandersetzen. Durch dieses institutsübergreifende Netzwerk sind wir in der Lage, in allen Bereichen der Instandhaltung die Kompetenz einzubringen, die Sie bei Ihren Herausforderungen bestmöglich unterstützt.
Besuchen Sie uns gerne an unserem Messestand und informieren sich über innovative Themen aus den Bereichen Predictive Maintenance, Ersatzteilmanagement, Künstliche Intelligenz und Zukunft der Instandhaltung. Sollte Ihr Thema an unserem Stand nicht vertreten sein, können wir Ihnen leicht den passenden Experten aus unserer Community vermitteln.
Sie können unsere Experten ebenso im Vortragsforum ScienceCenter treffen, das wir mit spannenden Vorträgen und Moderation mitgestalten.
Auch während der geführten Messerundgänge GuidedTours, welche wir als TourGuides begleiten, haben Sie die Möglichkeit, unsere Messehighlights kennenzulernen
Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Produkte & Dienstleistungen

Fraunhofer Smart Maintenance Community
Die Smart Maintenance Community der Fraunhofer-Gesellschaft kann Sie dabei unterstützen, die Wertschöpfung in Ihrer Produktion nachhaltig zu verbessern. Durch das institutsübergreifende Netzwerk sind wir in der Lage, in allen Bereichen die erforderliche Kompetenz einzubringen. Data-Scientists, Spezialisten für Assistenzsysteme unterschiedlichster Art und Experten für Prozessanalyse und -optimierung stehen Ihnen zur Verfügung. Da wir wissen, wie wichtig die Menschen in Ihrem Unternehmen sind, begleiten wir die Veränderungen immer so, dass Sie im Unternehmen auch gelebt werden können. Unsere Arbeit ist erst getan, wenn die neuen Technologien und Abläufe in Ihrem Unternehmen auch fester Bestandteil im Unternehmensalltag geworden sind.

Anlagen- und Servicemanagement - Fraunhofer IML
Wir haben Ihre Anlagen im Blick! Die Sicherung und Steigerung einer hohen Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit industrieller Anlagen unter der Voraussetzung der Arbeits- und Betriebssicherheit gewinnen heutzutage kontinuierlich an Bedeutung. Derweil steht fortwährend der Aspekt der Wirtschaftlichkeit einer jeden Entscheidung und Handlung in industriellen Unternehmen im Mittelpunkt. Um gleichermaßen den technischen als auch den betriebswirtschaftlichen Herausforderungen optimal zu begegnen, ist daher ein ganzheitliches Anlagemanagement gefordert, welches die Ziele von Produktion, Instandhaltung und Controlling vereint. Unsere Leistungen für Sie: Ausgehend von der gemeinsamen Definition und Konkretisierung Ihrer Ziele unterstützen wir Sie bei der Identifizierung und Bewertung notwendiger Prozesse, Strategien, Strukturen und technologischer Hilfsmittel im Bereich des Anlagen- und Servicemanagements. Unabhängig davon, ob für unternehmensinterne Bedarfe oder als Dienstleistungsangebot, stehen wir Ihnen mit unserer jahrelangen Erfahrung und Expertise im Projektmanagement zur Seite. Durch unsere enge Verbindung zur Forschung profitieren Sie von den neuesten technologischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen und Entwicklungen. Dabei begleiten wir Sie auf dem gesamten Weg von der Ideenfindung über die Entwicklung von individuell maßgeschneiderten Lösungen bis hin zur erfolgreichen Umsetzung Ihres Vorhabens. Wir unterstützen Sie gerne bei den Bereichen: - Ersatzteilmanagement - Smart Maintenance - Wissensmanagement - Total Productive Management (TPM) - Stammdatenmanagement - Bestandsmanagement (ERBORAS) - Instandhaltungsmanagement - Servicemanagement - KI-Readiness - und viele weitere zukunftsweisende Themen Sprechen Sie uns gerne auf unserem Messestand in A09-Halle 4 an!

ERBORAS - Ersatzteilbevorratung unter Risikoaspekten - Fraunhofer IML
ERBORAS berechnet den kostenmäßig idealen Bestand für jedes Ersatzteil in einem Werk. Dabei berücksichtigt die Methode neben den Lagerhaltungskosten auch die Stillstandkosten aufgrund fehlender Ersatzteile und die voraussichtlichen Verschrottungskosten aufgrund nicht mehr benötigter Ersatzteile. ERBORAS berücksichtigt: • Stillstandkosten • Lebensdauer der Ersatzteile und Anlagen • Anlagennutzungszeiten • Ausfall-Prognosen • Lieferzeiten • unterschiedliche Einbauorte • Anwendung für Neu- und Bestandsanlagen • Simulationsmöglichkeiten Möchten Sie Ihre Ersatzteilbestände optimieren, dann besuchen Sie uns gerne am Messestand D-01, Halle 4! Ihre Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Dominik Buß | Dr. Thomas Heller Fraunhofer IML

OCTOBOX - Smart Retrofitting von Produktionssystemen für Predictive Maintenance - Fraunhofer Austria
Die OKTOBOX demonstriert, wie sich Maschinen- und Prozessdaten mit einer digitalen Störungsdokumentation intelligent verknüpfen lassen, um automatisierte Maßnahmenvorschläge für die Instandhaltung zu erzeugen. Über ein sensorbasiertes Condition Monitoring werden relevante Zustandsdaten der Anlage erfasst und ausgewertet. Parallel dokumentieren Mitarbeitende Störungen strukturiert und benutzerfreundlich. Aus der Kombination von datenbasierter Überwachung und Erfahrungswissen entstehen konkrete Handlungsempfehlungen und ein geführter Instandhaltungs-Workflow. So wird vorhandenes Know-how systematisch gesichert, für alle Mitarbeitenden nutzbar gemacht und Schritt für Schritt in standardisierte Abläufe überführt. Die OKTOBOX unterstützt Sie dabei: - die Anlagenverfügbarkeit durch reduzierte MTTR zu erhöhen - Personal- und Ressourceneinsatz in der Instandhaltung effizienter zu planen - Geleiteter Instandhaltungs-Workflow und nachhaltige Wissenssicherung - Wissen nachhaltig zu dokumentieren und unternehmensweit zu teilen - Condition-Monitoring-Lösungen praxisnah in bestehende Anlagen zu integrieren Ihr Ansprechpartner auf dem Messestand: Markus Kugelmann Fraunhofer Austria

SustClean
Entdecken sie eine unserer neusten innovativen Reinigungslösungen - Plasmabehandelte Flüssigkeiten (PBF). PBF werden mithilfe eines Atmosphärendruckplasmas (Bogenentladung) hergestellt. Durch die in die Flüssigkeit eingetragenen reaktiven Spezies sind die PBF hoch reaktiv und wirken sowohl als saurer Reiniger als auch mikrobizid. Damit können diese Flüssigkeiten als Desinfektionsmittel eingesetzt werden und durch ihre höhere Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit potenziell chemische Desinfektionsmittel ersetzen. Das volle Potenzial von plasmabehandelten Flüssigkeiten ist noch nicht bekannt, daher erforschen wir intensiv deren Einsatz zur Desinfektion, aber auch zur Reinigung und kombinierten Desinfektion und Reinigung . Ihr Ansprechpartner auf dem Messestand: Frank-Holm Rögner Fraunhofer FEP

Vorausschauende Instandhaltungsplanung im Betrieb von Pumpen
Unser Modell kann den aktuellen Abnutzungsvorrat von Pumpen mit Auswirkung auf Qualität, Zuverlässigkeit und Energieverbrauch, messbar und berechenbar machen. Über die Prognose der verbleibenden Lebensdauer bietet es die Basis zur Umsetzung einer vorausschauenden Instandhaltungsplanung. Als Basis zur Zustandsberechnung können sowohl Leistungsgrößen (Strom, Spannung, Drehzahl) als auch Schwingungsmessungen genutzt werden. Wir helfen Ihnen bei der Installation und Inbetriebnahme der Prognose für ihre Pumpen. Dies beinhaltet die Parametrisierung, die Installation und Anbindung auf IPCs, sowie die Bereitstellung der Prognosen per OPC/UA oder MQTT Ihr Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Benjamin Adrian Fraunhofer ITWM

Berührungsloses Torsionsmonitoring
Wir liefern unsere Systeme mit einem induktiven Sensor zur berührungslosen Erfassung von Drehmomenten. Das Messprinzip des Sensors basiert auf dem Villary-Effekt in ferromagnetischen Materialien. Dabei nutzen wir aus, dass bei diesen Materialien die Permeabilität in Zug- und Druckrichtung z.B. bei einer Torsionsbeanspruchung unterschiedlich ist. Ohne Drehmomente ist die Permeabilität der Welle theoretisch sowohl in Zug- als auch in Druckrichtung identisch. Damit ist auch das magnetische Feld in diesen Richtungen gleich. Bei vorhandenen Drehmomenten ist die Permeabilität des Wellenmaterials in Zug- und Druckrichtung unterschiedlich. Der Sensor misst induktiv diese Differenz, die in einem großen Messbereich proportional zur Oberflächenspannung bzw. Drehmoment ist. Ihr Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Benjamin Adrian Fraunhofer ITWM

Profiler – Ein Software-Framework zum schnellen Aufbau von individuellen Prüfständen und Demonstratoren in Instandhaltung und Produktion
Wir verwenden ein flexibel anpassbares Software-Framework (ITWM Profiler), um aus Signalen der Steuerung und weiteren Sensoren einen Zustand zu konstruieren und auf Trends und Anomalien hin zu analysieren. Über etablierte IOT-Protokolle (z. B. OPC/ UA) werden bewertete Zustände als Health Indizes an Dashboards, Monitore oder Ticketsysteme übertragen. Es kommt lediglich freie/ Open Source Software (Grafana, Node-Red, Maria DB, Python) zum Einsatz, die auf allen industriell einsetzbaren PCs installiert werden können. Ihr Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Benjamin Adrian Fraunhofer ITWM

KI-Servicierung
Ineffiziente Prozesse in der Servicierung führen oft zu einer langsamen Reaktionszeit und beinhalten viele manuelle Routinetätigkeiten. Durch den gezielten Einsatz von KI-Agenten können Routinetätigkeiten automatisiert und Mitarbeiter: innen entlastet werden. So wird die Reaktionszeit verringert und es bleibt mehr Zeit für eine persönliche Kundenbetreuung. - Mensch-Maschine-Interaktion durch HITL (Human-In-The-Loop) - Multi-Agenten-System mit jeweils klar definierten Aufgaben zur Automatisierung von Routinetätigkeiten - Supervisor-basierte Architektur zur Koordination der KI-Agenten Ihr Ansprechpartner auf dem Messestand: Lisa Greimel Fraunhofer Austria

KI-gestützte Anomalieerkennung am Beispiel eines Stirnradgetriebes
Die Retrofit-Lösung für Instandhaltungstechnologie: Die PredictiveBox ermöglicht die Nachrüstung von Bestandsanlagen mit intelligenter Instandhaltungstechnologie für das Condition Monitoring wie z. B. Schwingungen an Stirnradgetrieben. Ein KI-Modell wird im Normalbetrieb live trainiert und lernt die typischen Schwingungsmuster. Abweichungen vom Normalbetrieb (Anomalien) werden automatisch erkannt, sodass potenzielle Schäden automatisiert erkannt werden können. Der Zahnraddemonstrator zeigt diese Technologie anschaulich: Das Stirnradgetriebe wird mit Beschleunigungssensoren ausgestattet, die Schwingungsdaten sammeln. Die KI wertet die Daten in Echtzeit aus und erkennt Anomalien (Sand) zuverlässig. Mit dieser Lösung wird Predictive Maintenance praxisnah und retrofit-fähig, steigert die Anlagenverfügbarkeit und minimiert ungeplante Stillstände. Ihr Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Sebastian Wirtz Fraunhofer IMS Das Fraunhofer IMS entwickelt smarte Sensorsysteme zur Gestaltung nachhaltiger und zirkulärer, industrieller Produktionsprozesse. Die Systeme liefern vorverarbeitete Informationen und sind dabei leicht nachrüstbar und wartungsarm. Besondere Aufmerksamkeit findet die sensornahe Umsetzung von Methoden des Maschinellen Lernens (ML). Die eingesetzten Modelle basieren auf erklärbarer künstlicher Intelligenz (englisch: XAI explainable artificial intelligence), um die Funktionsweise sowie die erzielten Resultate für den Anwender so verständlich wie möglich zu gestalten. Dabei entstehen Lösungen in den Anwendungsbereichen Industrie 4.0, vorausschauende Wartung, grüne Informations- und Kommunikationstechnik sowie zirkuläre Produktion.

PowerCare - Kognitive Leistungselektronik für effizientere und ausfallsichere Antriebssysteme - Fraunhofer IMS
PowerCare bietet ein edge-basiertes Überwachungskonzept für dauerhaftbetriebene und ausfallkritische Industrie-Antriebe. Mit lokal im Motortreiber integrierter Intelligenz zur frühzeitigen Ausfallindikation für 1. Elektromotoren (z.B. Lagerschäden) und 2. Halbleiterbauelementen im Leistungsmodul (z.B. Transistor-Degradation). Die Algorithmen zur lokalen Ausfallüberwachung können auf eine Vielzahl von Motorsteuerungen und Microcontrollern portiert werden und bieten • Ausfallindikation direkt am kritischen Antrieb • Datensicherheit durch Edge- statt Cloud-basierter Auswertung • Geringe Latenz – „echtzeitfähig“ • Anwendungsspezifische Anpassung (z.B. Lagerschäden bei Förderbandsystemen) Weiterhin können mit dem aktuellen Trend zu neuartigen Wide-Bandgap-Halbleitern wie Galliumnitrid (GaN) • kompaktere Bauformen von Leistungsmodulen und • hohe Effizienzwerte in Umrichtern erreicht werden (bis zu 30% weniger Verlustleistung ggü. Silizium-basierten Leistungshalbleitern). Die mangelnde Zuverlässigkeit neuer Leistungselektronik stellt jedoch frühzeitige Anwender auf die Probe. Dies gilt besonders für kritische elektrische Antriebssysteme, bei denen ein Ausfall eine Gefährdung von Menschen bedeuten kann. PowerCare bietet hierfür eine Überwachung von Leistungsmodulen mit Halbleitern der nächsten Generation. Ihre Ansprechpartnerin auf dem Messestand: Dr. Sebastian Wirtz Fraunhofer IMS

FED-Learning - Standortübergreifende akustische Fehlererkennung in der Produktion
Das Exponat zeigt, wie ein KI-basiertes akustisches Überwachungssystem Maschinenzustände analysiert, Fehler erkennt und dabei auf standortübergreifendes Lernen setzt. An jedem Standort des Systems sind identische Maschinen im Einsatz, deren Betriebsgeräusche von einer KI analysiert werden. Die vortrainierten Modelle klassifizieren drei verschiedene Zustände. Da Fehler selten auftreten, ist die Datenmenge für das KI-Training an einem einzelnen Standort begrenzt. Hier setzt verteiltes Lernen (Federated Learning) an: Statt vertrauliche Audiodaten direkt auszutauschen, teilen die KI-Modelle ausschließlich erlerntes Wissen in Form von Modellparametern. So verbessert sich die Fehlererkennung standortübergreifend, ohne Datensicherheitsrisiken einzugehen. Der Demonstrator zeigt eine innovative Kombination aus intelligenter akustischer Zustandsüberwachung und verteiltem Lernen – in diesem Beispiel speziell zur Klassifizierung von Motorengeräuschen. Die Zustandsüberwachung mittels Luftschallanalyse und KI ist für vielerlei Anwendungsfälle in der industriellen Produktion denkbar – sei es zur kontinuierlichen Überwachung von Motoren und Getrieben oder auch zur Überwachung einzelner Fertigungsschritte, wie etwa beim Schweißen von Batteriekästen. Dank der optimalen Auswahl akustischer Sensorik und vortrainierter KI-Modelle können Abweichungen und Fehler auch in lauten Industrieumgebungen zuverlässig erkannt werden. Mit dieser Technologie werden neue Maßstäbe für die effiziente und sichere KI-gestützte Qualitätssicherung in der Produktion gesetzt – an jedem Standort. Ihr Ansprechpartner auf dem Messestand: Mareike Helbig Fraunhofer IDMT

GenAI Chatbot - Wissensmanagement in der Instandhaltung vereinfacht durch einen Chatbot auf Basis generativer KI - Fraunhofer IML
Mithilfe generativer KI lassen sich problemlos Chatbots aufbauen, die Instandhalter unterstützen den exakt benötigten Ausschnitt an Wissen zur jeweiligen Aufgabe aufwandsarm anzuliefern. Bisher sind Instandhalter darauf angewiesen eine Vielzahl von Dokumenten zu durchsuchen, um bspw. Wartungsplanungen durchzuführen, akute Fehlerbehebungen zu leisten, und viele weitere alltägliche Aufgaben der Instandhaltung zu bewältigen. Dank generativer KI lassen sich große Mengen unstrukturierter Daten verarbeiten. Dabei ist keine aufwändige und redaktionelle Datenvorverarbeitung notwendig. Nutzen Sie die Dokumente, die bereits in Ihrem Haus vorliegen und extrahieren Sie Informationen exakt und in hoher Geschwindigkeit. So entlasten Sie Ihre Mitarbeitenden von aufwändigen und repetitiven Suchprozessen und steigern die Produktivität der wertschöpfenden Kernaufgaben. Ihr Ansprechpartner auf dem Messestand: Daniel Hefft Fraunhofer IML

EMOTION - Empathische Kognitive Technologien für eine resiliente Produktion
Wir zeigen, wie Maschinen in dem Leitprojekt EMOTION in die Lage versetzt werden, mit anderen Maschinen und Menschen zu kooperieren und Störungen selbstständig zu erkennen und zu beheben. Was es dazu braucht? Empathie! »Mit EMOTION wollen wir die Fähigkeit der Empathie vom Menschen auf technische Systeme übertragen«. Ihre Ansprechpartner auf dem Messestand: Marina Klees | Fraunhofer IML Jeanette Baumgarten | Fraunhofer IPK Frank Leinenbach | Fraunhofer IZFP

DeepInsights - Automatische Datenanalyse und Predictive Maintenance - Fraunhofer IIS/EAS
Um den steigenden Anforderungen in der Produktion hinsichtlich höchster Flexibilität und Effizienz gerecht zu werden, streben immer mehr Unternehmen eine enge Verbindung von Automatisierungs- und Computer-Technologie an. Damit einher geht ein intensiver Austausch von Daten, u.a. Produktions- und Qualifikationsdaten sowie Daten aus Zustandsüberwachungssystemen. In diesen Daten stecken wertvolle Informationen über den Produktionsverlauf, die Produktqualität und den Verschleiß von Komponenten an Maschinen und Anlagen. Mit einer effizienten Strukturierung, selbstlernenden Systemen sowie neuartigen Big-Data- und KI-Ansätzen können aus diesen Potentialen strategische Wettbewerbsvorteile entstehen. Wir unterstützen Sie dabei und bieten Ihnen ein umfangreiches Portfolio beginnend von Condition Monitoring über Predictive Maintenance bis hin zu Qualitätssicherungsaspekten in industriellen Produktionsprozessen. Bekommen Sie einen Eindruck von unserer Arbeit und erleben Sie unsere Demonstration der »KI-basierten Schadensanalyse an einem Elektroantrieb«. Anhand eines Elektromotors, an dessen Welle eine exzentrisch gelagerte Masse angebracht ist, werden Daten zur Drehzahl und Schwingung aufgenommen. Mit Hilfe unserer eigens entwickelten Software DeepInsights kann unser Demonstrator diese Daten nicht nur aufnehmen, sondern auch mit verschiedenen Algorithmen analysieren. Im Ergebnis erfolgt eine live-Erkennung der Zustände: Unwucht vs. keine Unwucht. Weiterhin werden die Vorhersagen der Modelle, die Rohdaten der Sensoren, sowie weitere Analysen live visualisiert. Sie wollen neu in das Thema Predictive Maintenance einsteigen? Im Rahmen unserer zweitägigen Schulung lernen Sie innovative Instandhaltungsstrategien kennen und erfahren anhand einer Checkliste, wie auch Sie durch intelligente Zustandsüberwachung Wettbewerbsvorteile für Ihr Unternehmen generieren können. Ihre Ansprechpartner auf dem Messestand: Arthur Schimke | Nick Hartmann Fraunhofer IIS - Institutsteil EAS

Swarmy - Modulare, energieeffiziente und vernetzte Sensor-Aktorplattform - Fraunhofer IZM
Swarmy integriert eine Vielzahl an Sensorik- und Aktorik-Optionen, die sich zu einer Modulvariante konfigurieren lassen. Darüber hinaus ist eine Modulerweiterung für weitere Sensoren und Aktoren möglich. Die Funksensoren sind vernetzt und lassen sich autark betreiben. Durch eine integrierte Datenverarbeitung können die Messwerte in Echtzeit verarbeitet und basierend auf Regeln verschiedene Aktionen veranlasst werden. Swarmy ermöglicht initial den Zugriff auf: • Messung der Lichtintensität zur Erkennung von Schwellen • bei Umgebungslicht oder zur Präsenzerkennung • Messung jeglicher Bewegung oder Orientierung im Raum • Messung der Raumluftqualität und Luftdruck • Entfernung zwischen Gegenständen • Erkennung von Gesten und Objekten mittels Lidar • barometrische Höhenmessung • Messung der Luftfeuchtigkeit und Umgebungstemperatur • akustische Messungen mittels Mikrofonarrays • zwei Schrittmotoren oder vier Gleichstrommotoren • optische und akustische Alarmierung Ihre Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Andreas Middendorf | (Carsten Brockmann) Fraunhofer IZM

Fortune - Sensorgateway mit Hybridarchitektur für leistungsstarke Edge-KI Anwendungen - Fraunhofer IZM
Multiparametermessungen schaffen die technische Möglichkeit frühzeitig Informationen über Änderungen im Systemverhalten zu detektieren. Mithilfe geeigneter sensorischer Komponenten zur Erfassung von Betriebszuständen wird ein multisensorisches Subsystem geschaffen, welches notwendige Informationen zur Beschreibung des Betriebszustandes der Maschine bereitstellt. Das hier beschriebene Sensorgateway ist in der Lage verschiedenste Sensorik bei Condition Monitoring Anwendungen anzubinden und die Daten in Echtzeit zu verarbeiten. Dabei können komplexe Analysen oder umfangreiche KI-Algorithmen mit Hilfe eines leistungsstarken Coprozessors performant umgesetzt werden. Die sonst üblicherweise fehlende Integration von analogen Schnittstellen wird durch einen speziellen Mikrocontroller gewährleistet. Für die Datenkommunikation und Schnittstellen in verschiedene Systeme stehen breitbandige Netzwerkschnittstellen zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Andreas Middendorf | (Carsten Brockmann) Fraunhofer IZM

ASTROSE - Multifunktionales Sensorsystem für die Energietechnik - Fraunhofer IZM
ASTROSE® ist ein IoT-System von Funksensorknoten zum Monitoring von Hoch- und Höchstspannungsleitungen. Diese Sensorknoten erfassen verschiedene Messwerte in den Spannfeldern. Durch die kontinuierliche Erfassung dieser Daten können Netzbetreiber die Transportkapazität optimieren, kritische Zustände schneller identifizieren und langfristige Betriebsdaten erfassen. Dies schafft signifikante ökonomische Vorteile im Betrieb und Anlagenmanagement. ASTROSE® bietet ein umfassendes technisches Portfolio an Sensorik zur genauen Erfassung relevanter Parame¬ter des Seils und des elektrischen Systems: • Leiterseiltemperatur • Stromstärke durch den Leiter • Neigung des Seils • Ausschwingwinkel des Seils Für die Übertragung der Messdaten stehen verschiedene gesicherte Kommunikationstechnologien zur Verfügung: • LoRa-WAN • LoRa Technologie für eine Sensor-zu-SensorKommunikation – Sensorkette • Bluetooth Die Messdaten bzw. aggregierten Informationen werden mittels Fernwirkprotokollen in die Leittechnik übertragen und können parallel grafisch auf einem Dashboard betrachtet werden. Ihre Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Andreas Middendorf | (Carsten Brockmann) Fraunhofer IZM

SesiM - KI-gestützte Selbstvalidierung komplexer elektronischer Systeme - Fraunhofer IZM
Echtzeit-Prognose des Systemzustands anhand funktionaler Parameter im laufenden Betrieb. Hierdurch werden kritische Systemzustände und Stillstandszeiten verhindert. Die Zustandsbewertung ermöglicht weiterhin neue Businessmodelle wie das Second Use von Komponenten und Baugruppen. Beschreibung der Umsetzung: • Kombination klassischer Fehlermodelle und maschineller Lernmethoden (KI) zur Zuverlässigkeitsvorhersage (Grey-Box-Modeling) • Ressourceneffiziente Implementierung mit standardisierten Schnittstellen wie FMI und OPC UA • Universelle Systemmodellierung, die keine zusätzliche Sensorik benötigt Abgeleitetes Angebot für die Industrie: • Ressourceneffiziente Strategien zur Bewertung des Zustands und der Restlebensdauer im laufenden Betrieb • Digitaler, datenbasierter Fingerabdruck zur Erkennung von alterungsbedingter Abnutzung und Manipulationen • Vertrauenswürdige Kompaktmodelle (System-, Degradationsmodelle) zur Einbindung in digitale Zwillinge • Restlebensdauer als Entscheidungskriterium für: Wiederverwendung / Wiederaufbereitung / Recycling Ihre Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Andreas Middendorf | (Dr. Johannes Jaeschke) Fraunhofer IZM

Power4re - Integriertes Feuchtemesssystem in Wechselrichtern - Fraunhofer IZM
Die zur Netzeinspeisung genutzten Wechselrichter in Solarparks bzw. Frequenzumrichter in Windenergieanlagen sind besonders herausfordernden Betriebs- und Umgebungsbedingungen ausgesetzt. In power4re wurden Material-, Verfahrens- und Strukturoptimierungen sowie Schutzkonzepte für Umrichterkomponenten entwickelt. Dazu standen ein einzigartiger Felddatenbestand aus der Windenergie-Anwendung, Defektkomponenten und der Zugang zu Photovoltaik- und Windenergieanlagen für Feldmessungen zur Verfügung. Abgeleitetes Angebot für die Industrie: • Vermeidung von Stillstandszeiten durch vorbeugende Wartungsstrategien auf Basis integrierter Zustandsbewertung • Überwachung von feuchte- und feldinduzierter Degradation o Kammstrukturen als Zustandsindikatoren (SIR-Messung) o Sensorik direkt auf Treiber-Leiterplatte integrierbar o Geringe Kosten und minimaler Platzbedarf durch Standardtechnologie und geringe Anzahl von Bauelementen Ihre Ansprechpartner auf dem Messestand: Dr. Andreas Middendorf | (Dr. Stefan Wagner) Fraunhofer IZM