FACHVERFAHREN FÜR DIE DOKUMENTATION VON FERNWÄRMENETZEN
Die Energiebilanz ist eine der Kenngrößen in der Industrie. Energie über die Nutzung vorhandener Wärmepotenziale einzusparen, ist eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, die Effizienz eines Werks zu steigern. Wichtig dabei ist, zu erfassen, an welcher Stelle des Produktionsprozesses Wärme entsteht und wie sie für den weiteren Produktionsverlauf oder auch an anderer Stelle im Werk genutzt werden kann. Auch die Dokumentation von Hoch- und Niedertemperaturpotenzialen, die in der Regel auf dem Werksgelände anfallen und langfristig zur Verfügung stehen, kann hierbei für eine Erschließung sinnvoll sein: Solarthermie, Geothermie, Abwassernetze, Kläranlagen, Oberflächengewässer sind hierfür mögliche Beispiele. Soweit fernwärmewürdig, kann die Abwärme angrenzender Industriebetriebe als Wärmequelle erschlossen und genutzt werden.
Eine Grundvoraussetzung für eine effiziente Wärmenutzung ist der Transport von Wärme mit möglichst geringen Verlusten. Mit Magellan® Industrie Fernwärme können sowohl erdgebundene Systeme als auch Freileitungssysteme verwaltet werden. Die Besonderheiten beim Verbau solcher Anlagen bezüglich Kompensationsschenkel als auch Kompensatoren werden dabei selbstredend berücksichtigt.
Der weitgehend verlustfreie Transport des Überträgermediums in den verschiedenen Vor- und Rücklaufsystemen (Kunststoffmantelverbundrohre, Stahlmantelrohre, Wickelfalzrohre) zu den werksinternen Verbrauchern bedarf der regelmäßigen Kontrolle. Wärmeverluste im Leitungsnetz durch Schäden an der Dämmung können mit Magellan® Industrie Fernwärme zügig erfasst und dokumentiert werden. Einer zeitnahen Instandsetzung steht dann nichts mehr im Wege.
Die Überwachung der wärmegedämmten Rohrleitungen mittels Sensorik bei Begehung oder Befliegung des Areals bieten mittlerweile verschiedene Dienstleister an. Diese Informationen können über eine Vielzahl an Schnittstellen in Magellan® Industrie Fernwärme übernommen werden.





