Erfahrene Instandhalter verlassen sich nicht allein auf Messwerte. Sie hören.
Ein veränderter Klang, ein neues Nebengeräusch oder eine andere Rhythmik reichen oft aus, um zu erkennen, dass sich an einer Maschine oder Anlage etwas verändert hat. Mit zunehmender Erfahrung lässt sich häufig sogar einschätzen, was sich verändert und ob Handlungsbedarf besteht.
Genau dieses Prinzip liegt SIPREMA zugrunde. Statt sich primär auf Temperatur, Vibration oder andere Einzelgrößen zu konzentrieren, nutzt SIPREMA Geräusche als ganzheitlichen Zustandsindikator. Akustik bildet das Zusammenspiel aller mechanischen und physikalischen Prozesse ab – so, wie es auch das menschliche Ohr wahrnimmt.
SIPREMA „hört“ kontinuierlich zu und erkennt Veränderungen im akustischen Verhalten von Maschinen und Anlagen.
Mit SIPREMA Core wird zuverlässig erkannt, dass sich etwas verändert – auf Basis statistischer Veränderungen im Anomalieaufkommen.
Mit SIPREMA Pro kann zusätzlich erlernt werden, was sich verändert hat – sofern das System mithilfe der integrierten Feedback-Mechanismen und der Erfahrung der Instandhalter trainiert wird.
Damit spiegelt SIPREMA die menschliche Wahrnehmung:
Core entspricht dem sensiblen Ohr, das eine Veränderung bemerkt.
Pro entspricht dem erfahrenen Instandhalter, der Geräusche einordnen und benennen kann.
Dieser Ansatz ist technisch innovativ und einzigartig. Die Nutzung von Akustik als primärer Zustandsindikator – kombiniert mit automatischer Erkennung und optionalem menschlichem Erfahrungswissen – bildet die Grundlage einer patentierten Lösung. SIPREMA macht das Ohr des Instandhalters digital nutzbar und skaliert es für moderne Instandhaltungsumgebungen.